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    Instandhaltung & Wartung

    Prozesskammer-Reinigung für Produktionsanlagen

    Als externer Partner übernimmt maintech für Sie die chemische und mechanische Dekontamination von Prozesskammer-Bauteilen in dedizierten Reinraumbereichen der Halbleiterindustrie, mit zweistufiger Qualitätsprüfung vor der Wiederinbetriebnahme.

    Kontakt

    Unser Service im Bereich Prozesskammer-Reinigung für die Halbleiterindustrie

    Wet Clean: mechanische und chemische Dekontamination der Prozesskammer

    Wet Clean: mechanische und chemische Dekontamination der Prozesskammer

    Beim Wet Clean öffnet unser Serviceteam die Prozesskammer vollständig und zerlegt sie in der Regel teilweise. Zunächst brechen wir das Vakuum und entnehmen die verschlissenen Bauteile wie Liner, Fokusringe und Dichtungen. Die fest verbauten Kammerteile reinigen wir direkt vor Ort mit Lösemitteln wie Isopropanol und Reinstwasser sowie mit Diamant- oder Siliziumcarbid-Scrubbing-Pads. Die entnommenen Teile ersetzen wir durch aufbereitete Refurbishment-Komponenten. Den vollständigen Umfang der ausgetauschten Verschleißteile beschreiben wir auf der Seite Verschleißteilwechsel. 

    Der Wet Clean läuft in festen Zyklen, etwa alle 5.000 Wafer, nach einer festgelegten Anzahl Plasma-Betriebsstunden oder alle 30 bis 90 Tage. Je nach Kammertyp dauert eine Reinigung mehrere Stunden bis zu zwei Tage. Darin enthalten sind Belüften, Abkühlen, Schrubben, Teilewechsel, Evakuieren, Ausheizen und die abschließende Re-Qualifizierung der Kammer.

    Qualitätsfreigabe_Prozesskammer

    Qualitätsfreigabe vor der Wiederinbetriebnahme: Ex-situ- und In-situ-Prüfung

    Vor dem Einbau prüfen wir die aufbereiteten Teile ex-situ im Reinraum. Die Liquid-Particle-Counting-Messung (LPC) spült das Bauteil in einem Ultraschallbad mit Reinstwasser und zählt die gelösten Partikel je Quadratzentimeter. Eine Rauheitsmessung (Ra- und Rz-Wert) mit Profilometer oder Interferometer stellt sicher, dass gestrahlte Schilde und Liner die richtige Oberflächenstruktur für eine gute Schichthaftung besitzen. Ergänzend prüfen wir organische Rückstände unter UV-Licht bei 365 Nanometern. Nach dem Einbau folgt die In-situ-Prüfung in der geschlossenen Kammer. 

    Ein Testwafer durchläuft die Kammer für die PQC-Messung, ein Laser-Scanner erfasst hinzugekommene Partikel im Nanometerbereich. Der Druckanstiegstest (RDL) bestätigt den korrekten Sitz neuer O-Ringe, die Restgasanalyse (RGA) weist Feuchtigkeit und Lösemittelreste im Hochvakuum nach, und die Systemqualifikation (SQC) misst Schichtdicke und Ätzrate auf Qualifikations-Wafern. Alle Werte fließen in Ihr SPC-System und das e-Logbook. Erst wenn jeder Messwert innerhalb der Kontrollgrenzen liegt, geben wir die Kammer im MES für die Produktion frei.

    Wirkung auf Kammerstandzeit und Prozessstabilität

    Wirkung auf Kammerstandzeit und Prozessstabilität

    Eine fachgerechte Prozesskammer-Reinigung wirkt sich messbar auf zwei Kennzahlen aus, die Ihre Produktionsstabilität bestimmen. Die Kammerstandzeit (Mean Time Between Cleans) verlängert sich um 20 bis 50 %. Das kontrollierte Anrauen von Schilden und Linern lässt Prozessnebenprodukte fester an den Kammerwänden haften, sodass die kritische Schichtdicke für Partikelabplatzungen später erreicht wird. Da LPC-geprüfte Teile Partikel-Excursions vermeiden, läuft Ihre Kammer stabil bis zum geplanten Wartungsfenster. 

    Ungeplante Wet Cleans werden seltener. Die Prozessstabilität profitiert vom präzisen Wechsel erodierter Fokusringe: Plasmafeld und Gasströmung stellen sich wieder symmetrisch ein, Ätzrate und Schichtdicken-Uniformität bleiben innerhalb enger SPC-Toleranzen von unter 1 bis 2 % Abweichung. Da aufbereitete Teile frei von Feuchtigkeit und organischen Rückständen sind, verkürzt sich die Ausheiz- und Einbrennphase nach dem Wet Clean spürbar. Neue FFKM-Dichtungen verhindern Mikrolecks und halten Basisdruck sowie Restgasgehalt konstant niedrig.

    Ihre Vorteile 

    maintech verbindet die Spezialreinigung Ihrer Prozesskammern mit einer lückenlosen Qualitätsfreigabe für die Halbleiterindustrie. Das schützt Ihre Kammerstandzeiten und sichert stabile Prozessparameter.

    Zweistufige Qualitätsprüfung vor jeder Freigabe

    Wir prüfen jedes aufbereitete Bauteil ex-situ und jede gereinigte Kammer in-situ, bevor sie im MES für die Produktion freigegeben wird. 

    Verlängerte Kammerstandzeit durch kontrollierte Rauheitskonditionierung

    Das gezielte Anrauen von Schilden und Linern verlängert die Standzeit Ihrer Kammern um 20 bis 50 % und reduziert ungeplante Wet Cleans. 

    Stabile Prozessparameter über den gesamten Zyklus

    Symmetrische Plasmafelder und trockene, rückstandsfreie Bauteile halten Ätzrate, Schichtdicke und Vakuumniveau innerhalb Ihrer SPC-Toleranzen. 


    Jetzt maintech kennenlernen
    maintech - Ihr Partner für die Halbleiterindustrie

    Infineon - ein Kunde der maintech service

    Referenz

    Prozesskammer-Reinigung bei Infineon Dresden 

    Infineon Technologies zählt mit weltweit rund 57.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund 14,7 Milliarden Euro zu den führenden Halbleiterherstellern der Welt. Das Unternehmen entwickelt Lösungen für Power Systems und das Internet der Dinge und treibt damit Dekarbonisierung und Digitalisierung in Bereichen wie Automotive, Industrie, Energieinfrastruktur und Rechenzentren voran. Am Standort Dresden hat Infineon im Sommer 2026 die weltweit größte Fabrik für Leistungshalbleiter sowie Analog- und Mixed-Signal-Technologien eröffnet. Hier laufen Prozesskammern im 24/7-Betrieb auf höchstem Ausbeuteniveau.

    maintech übernimmt an diesem Standort die Prozesskammer-Reinigung der Fertigungsanlagen: Wet Clean, zweistufige Qualitätsprüfung und MES-Freigabe aus einer Hand. So bleiben Partikelfreiheit und Prozessstabilität auch bei hohem Anlagendurchsatz gesichert.

    „Wir schätzen an der maintech service GmbH die hohe Qualität der Ausführung und die unkomplizierte, professionelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Absprachen sitzen, Termine werden eingehalten und die Ergebnisse passen. So wünscht man sich (s)einen Dienstleister.“

    Lutz Schimeisky
    MEA Professional Training GmbH & Co. KG

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    Sie möchten Prozesskammer-Reinigung für Ihre Halbleiteranlagen normenkonform und PQC-geprüft umsetzen.

    Dann sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen.

    Ob Reinraum, Bestandsanlage, auditrelevante Prüfstruktur oder technische Unterstützung im laufenden Betrieb: Wir begleiten Sie mit klarem Prozessverständnis und belastbarer Umsetzung.

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    Häufig gestellte Fragen zu Prozesskammer-Reinigung

    Wir setzen den Wet Clean ein, eine manuelle, mechanisch-chemische Hauptreinigung. Dabei öffnen wir die Prozesskammer vollständig, entfernen verschlissene Bauteile und reinigen die fest verbauten Kammerteile mit Lösemitteln und Diamant- oder Siliziumcarbid-Scrubbing-Pads.
    Der Wet Clean läuft in festen Zyklen, etwa alle 5.000 Wafer oder alle 30 bis 90 Tage. Eine Reinigung dauert je nach Kammertyp mehrere Stunden bis zu zwei Tage, inklusive Belüften, Abkühlen, Teilewechsel, Evakuieren und Re-Qualifizierung.

    Vor dem Einbau prüfen wir aufbereitete Teile ex-situ: mit Liquid Particle Counting, Rauheitsmessung (Ra- und Rz-Wert) sowie visueller Inspektion unter UV-Licht auf organische Rückstände.

    Nach dem Einbau folgt die In-situ-Prüfung: PQC-Testwafer, Druckanstiegstest (RDL), Restgasanalyse (RGA) und Systemqualifikation (SQC). Erst wenn alle Werte innerhalb der Kontrollgrenzen liegen, geben wir die Kammer im MES für die Produktion frei.

    Wir reinigen Ihre Kammerbauteile innerhalb der von Ihnen bereitgestellten, dedizierten Reinraumbereiche. Die bauliche und organisatorische Trennung dieser Bereiche zur Vermeidung von Partikel-Cross-Contamination liegt in Ihrer Verantwortung als Betreiber.

    Die Kammerstandzeit verlängert sich um 20 bis 50 %, ungeplante Wet Cleans werden seltener. Gleichzeitig bleiben Ätzrate und Schichtdicken-Uniformität innerhalb enger SPC-Toleranzen von unter 1 bis 2 % Abweichung.
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